Das Feuer im Elsass sehen – Vereinsreise

Das Feuer im Elsass sehen
Vereinsreise ins Elsass vom 6. – 8. April 2018

Bei strahlend schönem Wetter und blühender Vegetation genoss unsere Reisegruppe drei eindrückliche Tage im Elsass: Hervorzuheben sind die vergnügliche Weindegustation bei Armand Gilg, wo wir unser oenologisches Wissen anhand einer beachtlichen Weinkarte abarbeiteten; die vorzüglichen Mittag- und Abendessen, bei denen die französische Küche uns arg verwöhnte; der immer wieder beeindruckende Isenheimer Altar, vor dem wir uns in die Leidenden des Antoniter-Ordens, die sich Trost in der Auseinandersetzung mit dem Kunstwerk erhofften, zu versetzen versuchten; die klappernden Störche auf den Dächern von Münster; die wertvollen Zuber-Panoramatapeten, welche in ferne Welten und vergangene Epochen entführen; und schliesslich einmal mehr das freundschaftliche Beisammensein unserer harmonischen Reisegruppe.

Generalversammlung, 10. März 2018

Liebe Freunde des Museums Oskar Reinhart

Am Samstag, 10. März 2018 um 10.30 Uhr sind Sie herzlich zur jährlichen ordentlichen Mitgliederversammlung im Briner-Saal eingeladen.

Der ganze Vorstand würde sich freuen, Sie an dieser Versammlung zu begrüssen.

Mit freundlichen Grüssen

Sonja Remensberger, Präsidentin

Das Protokoll der Mitgliederversammlung 2017 finden sie hier.

Die Jahresrechnung finden Sie hier.

Der ganze Vorstand würde sich freuen, Sie an dieser Versammlung zu begrüssen.

Anschliessend an die Generalversammlung laden wir Sie zu einem Apéro ein.

Generalversammlung, 01. April 2017

Sehr geehrte Mitglieder der Freunde des Museums Oskar Reinhart

Am Samstag, 1. April um 10:30 Uhr führen die Kuratoren Andrea Lutz und David Schmidhauser durch die Ausstellung Francisco José Goya – Meister der Druckgraphik.

Anschliessend, um 11:45 Uhr, sind Sie zur jährlichen ordentlichen Mitgliederversammlung im Briner-Saal herzlich eingeladen.

Das Protokoll der Mitgliederversammlung 2016 finden sie hier.

Die Erfolgsrechnung und Bilanz finden Sie hier und hier.

Der ganze Vorstand würde sich freuen, Sie an dieser Versammlung zu begrüssen.

Anschliessend an die Generalversammlung laden wir Sie zu einem Apéro ein.

Führung durch die Ausstellung: Sigismund Righini

Der Vorstand der Freunde des Museums Oskar Reinhart hatte vergangenen Samstag zu einer Führung durch die erst kürzlich eröffnete Ausstellung Sigismund Righini – Im Bann der Farbe eingeladen. Eine durchmischte Gruppe von 22 Personen folgte gespannt den Erläuterungen der Ausstellungskuratorin Andrea Lutz.

Die farbenfrohen Portraits, Selbstbildnisse, Landschaften und Stillleben des heute fast vergessenen Malers fanden bei den Besuchern großen Anklang und regten auch nach der Führung zu Diskussionen an. Anschließend wurde für alle ein Apéro spendiert. Die Verköstigung mit belegten Brötchen, hausgemachtem Beerensaft, Prosecco und Kirschen aus dem Garten rundeten den gelungenen Anlass gebührend ab.

Vereinsreise nach Antwerpen

Reise der Freunde des Museums Oskar Reinhart vom 18. März bis 20. März 2016 nach Antwerpen

Die diesjährige Reise brachte uns nach Antwerpen und war in Anlehnung an die Sammlung Briner geplant worden, welche bald ihren Platz in den Räumen des Museums Oskar Reinhart finden soll. Zudem hatte unser Vorstandsmittglied Harry Joelson einige Wochen im Museum Mayer van den Bergh in Antwerpen gearbeitet und kennt die Stadt und ihre Museen bestens.

Freitag, 18. März
Mit einstündiger Verspätung traf unsere Reisegruppe am Freitagmittag im Hotel Hilton ein und wurde vom Organisator Harry Joelson und unserer Präsidentin Sonja Remensberger herzlich begrüsst (die Beiden besuchten am Donnerstag im niederländischen ’s-Herzogenbosch bereits die Ausstellung Hieronymus Bosch – Visionen eines Genies). Nach einem kurzen Imbiss brachte uns das Taxi zum Museum Mayer van den Bergh, wo uns die Direktorin eine kurze Einführung in die Geschichte des ältesten Sammlermuseums gab. Anschliessend führte Harry Joelson, der für das Museum wiederholt ehrenamtlich tätig war und das Haus bestens kennt: Fritz Mayer van den Bergh (1858-1901) starb im Alter von 43 Jahren. Nach seinem Tod liess seine Mutter für die Sammlung ihres Sohnes ein Museum erbauen. Das würdevolle, neogotische Gebäude erinnert an ein Patrizierhaus aus dem «goldenen Zeitalter» Antwerpens. Die Gemälde, Skulpturen, Tapisserien, Zeichnungen und Stiche beschwören auf authentische Weise das Leben und Wirken des Sammlers. Dann wurde ins Rockoxhuis gewechselt: Nicolaas Rockox (1560–1640), eine wichtige Figur der Antwerpener Gesellschaft, erwarb das Anwesen 1603 und schuf mit seinen Kunstsammlungen einen überwältigenden Schatz; hier werden während der Renovierung des Königlichen Museums für Schöne Künste entsprechende Leihgaben gezeigt. Nach dem Rückkauf in den 1970er Jahren bietet das abgelegene Museum in Renaissance-Stil eine intime Kulisse zur Kunstbetrachtung (insbesonders die aktuelle Ausstellung «Power Flower: Blumenstillleben in den Niederlanden»), einen idyllischen Garten und ein geschmackvoll eingerichtetes Haus mit Wandteppichen und Möbelstücken. Der eindrucksvolle Tag wurde abgerundet mit einem Nachtessen im tollen Restaurant De Manie. (Foto)

Samstag, 19. März
Am Morgen brachen wir mit dem Vorortszug nach Lier auf.
Nach einem Spaziergang durch die Altstadt und über den schönen Marktplatz, erreichten wir das Stedelijk Museum, ein ursprünglich privates Wohnhaus, in dem sich eine bedeutende Kunstsammlung mit flämischen Künstlern des 16. – 20. Jahrhunderts befindet. Zu bewundern sind neben Werken von Abel Grimmer, David Tenier II, Adriaen Ostade u.a. auch zwölf Gemälde von Pieter Bruegel dem Jüngerem. Darunter die Anbetung der Könige im Schnee nach dem Gemälde im Römerholz und zwei Versionen der Sprichwörter. Besonders spannend war es, verschiedene Versionen desselben Themas nebeneinander zu sehen und direkt vergleichen zu können.

Nach einen gemütlichen, traditionellen flämischen Mittagessen und dem obligaten Bier ging es zurück nach Antwerpen!
Im Museum Plantin Moretus erwartete uns eine Führung durch die älteste und einzigartige Druckerei der Welt. Ein vollständig eingerichtetes Wohnhaus mit Bibliothek, dazugehörigem Garten, einem Bücherladen und eine vollständig erhaltene Druckerei aus der Zeit hinterliessen bei uns allen eine bleibenden Eindruck. Das gesamte Atelier der weltberühmten Druckerei sieht nach 440 Jahren noch genauso aus, als könnten die Setzer, Letterngiesser, Drucker und Korrektoren jederzeit ihre Arbeit wieder aufnehmen. (Foto)
Bei einem wunderbaren Essen und einer reichen Auswahl an köstlichem Bier im bekannten Restaurant «De Rooden Hoed» liessen wir diesem Tag fröhlich ausklingen.

Sonntag, 20. März
Den Vormittag verbrachen wir ausgiebig im Wohnhaus von Peter Paul Rubens – PPR wie einige ihn hier in Antwerpen nennen. Das Wohnhaus mit schönem Garten ist angereichert mit Gemälden, Möbeln und Kunstobjekten aus dem Besitzt des Malers oder zumindest aus der Epoche und zeigt dem Besucher die ganze Pracht und den Reichtum, mit der sich der Künstler umgab. (Foto)
Vor dem Besuch der Kathedrale stärkten wir uns noch im Restaurant mit dem passenden Namen «Het Elfde Gebod». Ein sehr origineller Ort, welcher mit hunderten von Heiligenstatuen, Madonnen, Christusfiguren, Ewiglichtern, Engeln und anderen Gegenständen aus Kirchen geschmückt ist. (Foto)
Die Liebfrauenkathedrale oder niederländisch Onze-Lieve-Vrouwekathedraal vereint verschiedenste Bau- und Kunststile und zählt zu den Höhepunkten brabantischer Baukunst. Seit 2009 sind hier im Zuge der Renovierungsarbeiten des Königlichen Museums zahlreiche grossformatige Werken zu sehen. («Reunion: Von Quinten Metsijs bis Peter Paul Rubens. Meisterwerke aus dem Königlichen Museum kehren in die Kathedrale zurück»). Die Stunden verflogen mit anregenden Gesprächen und Betrachtungen der Gemälde, des wunderbar geschnitztes Chorgestühls und der Glasfenster wie im Flug. Die Brücke zur Kunst der Gegenwart schlägt ein zeitgenössisches Werk. Seit 100 Jahren steht mit der grossen Metallskulptur «Der Mann, der das Kreuz trägt» wieder erstmals ein neues Werk in der Kathedrale. Es ist ein Selbstporträt des international bekannten, belgischen Künstlers Jan Fabre und eine Auseinandersetzung mit seinem Glauben.

Hier endete die Reise, welche bei uns allen bleibende Eindrücke und Erinnerungen an anregende Gespräche in sehr geselliger und fröhlicher Gesellschaft hinterlies.

Rekordzahlen – Die Erwartungen werden übertroffen

Erwartungen wurden übertroffen
Erwartungen wurden übertroffen

«Hodler, Anker, Giacometti – Meisterwerke aus der Sammlung Blocher» beschert dem Museum Oskar Reinhart Rekordzahlen. Damit hätte Direktor Marc Fehlmann nicht gerechnet.(…) Ja, wir haben eigens einen Telefondienst eingerichtet, um Führungen zu buchen, und wir haben das Angebot unserer Gruppenführungen um 30 Prozent erhöht, allerdings ist bis Weihnachten schon alles ausverkauft und im Januar hat es nur noch wenige freie Termine.(…)

Was halten Sie von der Idee, die Namen in «Neues Museum» zu ändern? 

(…) Es wäre ein Zeichen von nicht zu überbietender Dummheit und Provinzialität seitens der Entscheidungsträger, wenn sie eine solche Marke gegen die nichtssagende Bezeichnung «Neues Museum» austauschen würden. Man kann einen operativen Zusammenschluss auch bewerkstelligen, ohne den Namen des Museums zu eliminieren, das zeigen die erfolgreichen Beispiele in München oder Berlin.

Interview: Salome Kern Stadtanzeiger vom 10. November 2015

Fast-Track – Kein Anstehen für unsere Freunde!

Besuchen Sie die Ausstellung Hodler, Anker und Giacometti, ohne lange in der Schlange warten zu müssen.

Am Bookshop gegenüber der Hauptkasse können Sie mit einer Mitgliedschaft im Freundesverein des Museums die Wartezeit verkürzen und erhalten so bevorzugten Zugang zur Ausstellung.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Unterstützung!

Kein Anstehen für unsere Freunde
Kein Anstehen für unsere Freunde
Bookshop - Fast Track - kein Anstehen!
Bookshop – Fast Track – kein Anstehen!

„Anker-Kinder“- eine Aktion der Freunde des Museums Oskar Reinhart

Mit Alphornklängen, Opernarien und mit „Gschwellti und Käs“ wurde am Wochenende vom 9. und 10. Oktober die Ausstellung der Sammlung von Christoph Blocher eröffnet. Am Freitagabend fanden sich Freunde und Interessierte des Museums zu einer Führung mit Marc Fehlmann und einem Apéro zusammen. Am Samstag fand dann die offizielle Eröffnung in Beisein des Sammlerehepaars Silvia und Christoph Blocher und zahlreichen Gästen aus Politik, Kunst und Wirtschaft statt.

Der Vorstand wollte die Gelegenheit einer solchen einmaligen Vernissage nutzen, um die Besucher auf den Verein aufmerksam zu machen und neue Freunde für das Museums Oskar Reinhart zu gewinnen.

Die in historische Gewänder und Trachten gekleideten Kinder und Jugendliche passten perfekt ins Bild und man hatte das Gefühl, sie seien direkt aus einem der wunderbaren Gemälde Albert Ankers entstiegen! Fröhlich und anfangs auch etwas nervös, verteilten sie Broschüren des Vereins der Freunde des MOR sowie zwischendurch auch mal einen Apfel aus ihren Körben.

Die Aktion der Kinder, welche unbekümmert und zum Teil barfuss zwischen den vielen Gästen herumsprangen, fand bei allen Besuchern grossen Anklang und verlieh den beiden Anlässen eine besondere Note.

Herbstausflug nach Ins und Greyerz am 26. September

Nach einer ruhigen Fahrt über die Stadt Biel erreichte unsere 20-köpfige Reisegruppe das Dörfchen Ins im Kanton Bern.
Bei wunderbarem Herbstwetter empfing uns Matthias Brefin, der Urenkel von Albert Anker, vor dem stattlichen Haus mit gepflegtem, im französischen Stil gehaltenen Garten.
Über eine steile Stiege gelangte man in das Atelier direkt unter dem Dach. Es ist eines der wenigen noch im ursprünglichen Sinne erhaltenen Künstlerateliers in der Schweiz.
Unzählige persönliche Gegenstände hat man dort seit Ankers Todesjahr 1910 aufbewahrt: Fotografien, Fayencen, Malutensilien, Gipsabgüsse, Textilien, ausgestopfte Tiere, eine umfangreiche Bibliothek und viele andere Kuriositäten und Gebrauchsgegenstände. Schnell fühlte man sich in eine andere Zeit versetzt.
Spannend, lebhaft und mit viel Hintergrundwissen erzählte uns Herr Brefin Anekdoten aus der Familiengeschichte, erläuterte uns einzelnen Werke seines Urgrossvaters und sprach auch über die zahlreichen Probleme beim Erhalten des Ateliers. Die Zeit verging zu schnell und gerne hätten wir den Schilderungen von Herrn Brefin noch länger zugehört oder im idyllischen Garten von Albert Anker verweilt.

Nach einem Mittagessen im Restaurant „Mont de Vully“ mit Blick auf den Murtensee ging die Reise weiter nach Greyerz.

Über einen kurzen Fussweg durch das Städtchen mit seinen malerischen Häusern (und zahlreichen Touristen) gelangten wir zum Schloss. Der mittelalterliche Bau mit Festungscharakter war bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts in Privatbesitz der Genfer Familie Bovy und ist heute eine Stiftung. Zahlreiche Stile der Baukunst prägen den Charakter des heutigen Schlosses. Die Sammlung beherbergt Bilder, Möbel, Gobelins, Textilien aus dem Besitz Karls des Kühnen und zahlreiche Kuriositäten wie eine mumifizierte, abgetrennte Hand, um die sich zahlreiche Geschichten ranken. Immer wieder werden die Räume auch mit zeitgenössischer Kunst bespielt.

Einer der Hauptgründe unseres Besuches war jedoch der von Camille Corot und Barthélemy Menn ausgemalte Salon. Corot war mit der Familie Bovy und mit Barthélemy Menn befreundet und weilte öfters in der Schweiz und auf dem Schloss. Die beiden Maler schmückten den in seiner Art einmaligen Salon um 1852 mit allegorischen Figuren und Landschaften aus. Ergänzt wurden diese Darstellungen mit Landschaftsmalereien und Girlanden von Henri Salzmann und Francis Furet.

Marc Fehlmanns lebhafte und spannende Erläuterungen zum Salon, seiner Entstehung und Ausführung waren der krönende Abschuss dieses Tages.

Eine der vier besten Hodler Sammlungen der Schweiz

Ferdinand Hodler Ausstellung im Oskar Reinhart
mgm. Museum Oskar Reinhart bald in sicherem Hafen. Landbote 11.06.2015

 

Kombiniert mit dem Bestand des Kunstmuseums zeigt das Museum Oskar Reinhart, rechtzeitig zum 130. Geburtstag von Oskar Reinhart, einen neu eingerichteten Saal mit den Werken von Ferdinand Hodler. Das neue Hängekonzept öffnet ganz neue künstlerische Möglichkeiten und Perspektiven für das Museum und für Dr. Marc Fehlmann.

 

modernes museum
Helmut Dworschak. Ein Schritt vom Mausoleum zu einem modernen Museum. Landbote 11.06.2015

Aber nicht nur das neue Hängekonzept, auch das Engagement unseres Vereins trägt erste Früchte. Das Museum wird von der Stadt als Juwel erkannt und die Briner und Kern Sammlung wird nun im Erdgeschoss integriert. Dies eröffnet so weitere Möglichkeiten, Ideen und Visionen rund um das Museum umzusetzen.